Final Cut Pro

Final Cut Pro ist eine Videoschnittsoftware von Apple. Die aktuelle Version 7 läuft nur auf Mac OS X und mit Intel Prozessoren (Stand 10/2009). Final Cut Pro hat eine riesige Community und laut einer SCRI Studie von 2007 hat Final Cut Pro einen Marktanteil von 49%, während Avid auf nur 22% kommt. Final Cut Pro hat jedoch weniger Avid Nutzer bekehrt als viel mehr neue (semi-) professionelle Nutzer generiert. Final Cut Pro ist ein Modul des Final Cut Studios, zu dem noch Motion, Soundtrack Pro, Color, Compressor und DVD Studio Pro gehören.

Final Cut Pro

Der Durchbruch für Final Cut Pro kam mit Version 3, als es 2001 für "Die Regeln des Spiels" zum ersten Mal erfolgreich für eine Kinoprodution eingesetzt wurde. Seit dem wurde es für eine Vielzahl von professionellen Filmen eingesetzt:

  • The Rules of Attraction (2002)
  • Full Frontal (2002)
  • The Ring (2002)
  • Cold Mountain (2003)
  • Intolerable Cruelty (2003)
  • Open Water (2003)
  • Napoleon Dynamite (2004)
  • The Ladykillers (2004)
  • Sky Captain and the World of Tomorrow (2004)
  • Super Size Me (2004)
  • Corpse Bride (2005)
  • Dreamer: Inspired by a True Story (2005)
  • Happy Endings (2005)
  • Ellie Parker (2005)
  • Jarhead (2005)
  • Little Manhattan (2005)
  • Me and You and Everyone We Know (2005)
  • The Ring Two (2005)
  • 300 (2007)
  • Black Snake Moan (2006)
  • Letters from Iwo Jima (2006)
  • Happy Feet (2006)
  • Zodiac (2007)
  • The Simpsons Movie (2007)
  • No Country for Old Men (2007)
  • Reign Over Me (2007)
  • Youth Without Youth (2007)
  • Balls of Fury (2007)
  • The Tracey Fragments (2008)
  • Traitor (2008)
  • Burn After Reading (2008)
  • The X-Files: I Want to Believe (2008)
  • The Curious Case of Benjamin Button (2008)
  • Where the Wild Things Are (2009)
  • A Serious Man (2009)
  • Tetro (2009)

Final Cut Pro unterstützt die gängigsten Videoformate wie DV, HDV, P2 MXF (DVCProHD), XDCAM, AVCHD und 2k. Ab Final Cut Studio 3 wird nun auch das Authoring von Blu-Ray unterstützt. Die Timeline ist format- und framerateunabhängig, dass heißt ohne vorher die Videos konvertieren zu müssen, kann man sie gemixt auf die Zeitleiste einfügen.
Mehr als 150 Effekte können in Echtzeit auf der Zeitleiste angeschaut werden. Genauso können Farbkorrekturen und Filter in Echtzeit betrachtet werden.

Die Systemanforderungen für das Final Cut Studio sind ein Mac mit Intel Prozessor, 2GB RAM, eine Graphikkarte mit 128MB VRAM und 4GB Festplattenspeicher. Wer diese Anforderungen erfüllt, kann sich das Final Cut Studio zu knapp 1000 Euro kaufen oder auf Final Cut Express zurückgreifen, was mit circa 200 Euro Anschaffungskosten wesentlich preiswerter ausfällt. Final Cut Express fehlen jedoch einige Features der Pro Version und zielt demnach auf den Amateur oder semi-professionellen Endkunden. Final Cut Pro ist einzeln nicht erhältlich, sondern nur als Modul des Final Cut Studios.

Das folgende Video (in Englisch) zeigt die grundlegensten Funktionen und stellt die Oberfläche der Software vor. Weitere Ressourcen und Community Links stehen weiter unten.


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