SDDS - Sony Dynamic Digital Sound

SDDS steht für "Sony Dynamic Digital Sound" und ist ein digitales Tonformat für Filme, dass speziell für Kinos entwickelt wurde.
Gespeichert werden die Toninformationen optisch auf Zwei Längsspuren am linken und rechten Rand eines 35mm Films. Der so genannte "Reader" beleuchtet die Tonspur mit LEDs, liest mittels CCD Chips die Reihe der Punkte, die den Soundtrack ausmachen, aus und gibt die digitale Information nun weiter an den Decoder weiter. Dieser fängt Fehler ab und leitet das Signal an die einzelnen Verstärker.
Der Nachteil der Längsspuren auf dem Film ist, dass dieser nur sehr langsam kopiert werden kann da sonst zu starke Kopierverluste auftreten und die Tonspur unbrauchbar ist – Filmkopien sind also teuer.
Die Audiodaten sind im - von Sony selbst entwickelten - Kompressionsverfahren "ATRAC" komprimiert.
SDDS konkurriert mit den DTS und Dolby Formaten, arbeitet aber mit 8 (7.1) diskreten Kanälen, also Zwei mehr als die anderen gängigen Tonformate haben.

Die Kanäle

Front Left, Center Left, Center, Center Right, Front Right, Rear Left, Rear Right und einem Subwoofer. Oder noch einmal anschaulich im Bild unten rechts.

SDDS SDDS ist sehr teuer, zum einem bei den Geräten zum anderen bei den Kopien der Filme, dennoch unterstützen immer mehr größere Kinos dieses Format. Um wirklich 8 Kanäle ansprechen zu können, brauchen die Kinos spezielle Decoder und Prozessoren, die diese Arbeit übernehmen. Zudem sind relativ wenig Kinofilme auch in SDDS - also in 8 Kanälen - abgemischt, sodass der Left Center und Right Center aus dem Linken und Center, bzw. Rechten und Center zusammengemischt werden.

Filmbeispiele, die 8 Kanäle unterstützen

Der Fluch, Ray, Alexander, Der Polarexpress, Blade: Trinity, Das Phantom der Oper, Aviator, Chicago, Troja, The Ring...