Die besten Zombie Filme aller Zeiten - Top Zombie Filme

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Wenn man an Zombies denkt, springt einem im ersten Augenblick ein torkelnder, blutverschmierter Mensch in den Sinn, welcher nach Hirn- und Fleischmasse trachtet. Der Begriff an sich stammt ursprünglich aus der zentralafrikanischen Sprache Kimbundu ab und bedeutet übersetzt "Totengeist". Weiterhin stammen die ersten Geschichten der lebenden Toten aus dem haitianischen Voodookult, in welchem lebendige, aber auch verstorbene Menschen unter dem Einfluss von Zauberern standen und für deren niedere Arbeiten benutzt wurden.

Woher stammt jedoch diese Angst vor Zombies? Ist es die Angst, von ihnen gefressen zu werden, oder eher doch der Gedanke, als willenlose Hülle umherzuwandern? Bereits aus der Frühgeschichte der Menschheit gibt es Berichte von wandelnden Toten und die Angst der Lebenden, Leid von denjenigen zu erfahren. Teilweise wurden auch Gräber gefunden, in denen die Leichen gefesselt aufgefunden wurden, um dies zu verhindern.

In der folgenden Chronologie werden die wichtigsten (und lustigsten) Film-Vertreter dieses mittlerweile sehr erfoglreichen Genres vorgestellt. Die Bewertung in der Klammer ist die IMDb-Note.

White Zombie (1932, 6.5)

Einer der ersten Zombiefilme überhaupt, welcher vor allem die Darstellung der von Zauberern ferngesteuerten Zombies aus dem haitianischen Kult prägend darstellt.


I walked with a Zombie (1943, 7.4)

Einer der weiteren vielen Voodoo-Zombie-Filme und handelt von einer Krankenschwester in West-Indien, welche mit einer unbekannten Zombie-Krankheit zu kämpfen hat.


Zombies of the stratosphere (50er Jahre, 5.2)

Nach einigen weiteren mittelmäßigen Voodoo-Filmen entstand eine neue Art von Zombiefilmen, welche durch die angeblichen UFO-Sichtungen der 50er Jahre inspiriert wurde. In diesen werden Menschen von Außerirdischen entführt und bereiten auf der Erde deren Invasion vor.



Night of the living dead (1968, 8.0)

Mit dem Erscheinen dieses Films offenbarte sich der wahre Geist des Zombiefilms. Er stellte alles bisherig gezeigte auf den Kopf und bildete das Fundament für alle nachfolgenden Zombiefilme. Zombies waren nun nicht mehr ferngesteuert von etwa Zauberern oder Aliens, sondern einfach nur menschenfressende Untote, welche meist nur durch eine "starke Beschädigung" des Gehirns getötet werden konnten.


Children Shouldn’t Play with Dead Things (1972, 5.1)

Einer der ersten Nachahmer von George A. Romero's erstem Werk entstand 1972. Eine Gruppe von Schauspielern besucht einen Friedhof, um einen Film zu drehen, nur um dann herauszufinden, dass die Untoten tatsächlich existieren:


Let sleeping corpses lie (1974, 7.0)

Ein Hippi-Päärchen wird von einem Polizisten beschuldigt eine Serie von Morden begangen zu haben. Dieser Polizist ist dann doch relativ überrascht, als einige Untote sich an weiteren Farmern und mehr "laben".


Zombie: Dawn of the Dead (1978, 8.0)

Der zweite Streich von George A. Romero erschien und löste eine weitere Welle des Aufblühens des Zombiegenres aus. 4 Personen verschanzen sich während der Zobie-Epedemie in einem Kaufhaus und kämpfen von dort aus ums nackte Überleben. Dieser Film gilt bei vielen Film- und Kunstkritikern auch noch heutzutage wegen der speziellen Atmosphäre und des ungewohnten Aufbaus als einer der Klassiker schlechthin.


Creepshow (1982, 6.5)

In den 80er Jahren entstanden eine Reihe von Horrorkomödien, welche das Genre aufs Korn nahmen. "Creepshow" ist eine dieser Komödien, entworfen von Stephen King und umgesetzt vom Zombie-Master George A. Romero himself.


Thriller (1983)

Was in dieser Sammlung zwar nicht unbedingt als Zombiefilm gilt, aber aufgrund seiner Berühmtheit einfach aufgezählt werden muss, ist Michael Jackson's Musikvideo, in welchem er selbst einen Zombieanführer einer ganzen Horde spielt, welche es auf ein junges Mädchen abgesehen hat.


Re-Animator (1985, 7.3)

Ein weiterer blutiger Klassiker des schwarzen Humors, der in den 80er Jahren über die Leinwände in den Kinos huschte. In diesem Film geht es um einen jungen Medizinstudenten, welcher eine Flüssigkeit zusammenbraut, welche totes Gewebe wieder zum Leben erwecken kann. Nach ein paar erfolgreichen Experimenten an toten Kleintieren versucht er sich am universitären Leichenschauhaus mit verheerenden Folgen:


Day of the Dead (1985, 7.0)

Dieser Film bildete vorerst das Schlusslicht von George A. Romero's Zombie-Siegeszug. Die Geschichte ist wieder Apokalypse-ähnlich: Zombies haben die gesamte USA besiedelt und eine Gruppe von Wissenschaftlern und Soldaten haben sich in einem Bunker verschanzt.


Friedhof der Kuscheltiere (1989, 6.3)

Dieser Film von Stephen King brachte mal wieder etwas anderes auf den Markt. Er handelt zwar immernoch von Untoten, aber zum ersten Mal sind auch Tiere als Zombies inbegriffen.



Braindead (1992, 7.6)

Bis 1992 gab es noch ein paar weitere eher unbedeutende Zombiefilme, doch ein junger, aufstrebender Regisseur names Peter Jackson revolutionierte das Zombie Genre erneut. Nie zuvor war ein Zombiefilm so mit Splattereffekten überfüllt, ging aber immernoch als Horrokomödie durch.


28 days later (2002, 7.6)

Nach Braindead wurde es jedoch eher ruhig um die Zombiefilme international. Ein paar deutsche Amateurfilmer oder natürlich auch japanische Regisseure wurden inspiriert von Peter Jackson's Film, doch das "Niveau" erreichte keiner. Selbst in den USA wurden über 7 Jahre gar keine Zombiefilme mehr auf Profi-Niveau gedreht. Bis 2002 Danny Boyle die unerträgliche Stille mit einem lauten Knall beendete. Technisch gesehen sind die Wahnsinnigen aus "28 days later" keine Zombies, da sie nicht vorher gestorben sind. Doch die Gemeinsamkeiten sind einfach so groß, dass man sie dazuzählen muss. Dazu kommt, dass die bisherigen Zombies alle relativ langsam und somit Kanonenfutter waren, doch nun wurden sie sehr schnell auf ihrer Jagd nach Fleisch.


Resident Evil (2002, 6.3)

Die erste nennenswerte Videospiel-Verfilmung, obwohl die Story so gut wie nichts mit dem japanischen Videospiel gemeinsam hat. Diese ist natürlich recht einfach gehalten, eine Special-Unit Gruppe soll in einem unterirdischen Labor den Mist von zombifizierten Wissenschaftlern wegräumen und wird dabei langsam zerpflückt.



Die folgenden aufgelisteten Filme sind weniger bahnbrechende Filme, mehr nennenswerte Vertreter oder Remakes aus dem riesigen Zombieschwall, welcher nach "28 days later" folgte.

Dawn of the Dead (2004, 7.4)

Remake von George A. Romero's "Zombie: Dawn of the Dead". Handlung ist die gleiche, Regie führte jedoch Zack Snyder.


Shaun of the dead (2004, 8.0)

Eine erfolgreiche und äußerst erheiternde Zombie-Komödie von Edgar Wright. Kritik zum Film


Land of the Dead (2005, 6.5)

Die Rückkehr des Altmeisters George A. Romero ins Geschäft. Die Story ist Romero-typisch: Zombies haben bereits die Welt übernommen und einige Menschen haben sich in einem Stadtkomplex eingebunkert. Kritik zum Film


28 weeks later (2007, 7.1)

Die Fortsetzung von "28 days later". Erzählt die Geschichte weiter, 6 Monate nach dem ersten Teil. Kritik zum Film


Diary of the Dead (2007, 6.0)

Der bisher letzte Teil von George A. Romero. Eine Gruppe von jungen Film-Studenten bekommt es mit echten Zombies zu tun.


Day of the Dead (2008, 4.5)

Remake von George A. Romero's gleichnamigem Film von 1985.


Zombieland (2009, 7.9)

Der letzte erwähnenswerte Zombiefilm ist eine weitere Komödie, welche 2 ungleiche Männer zeigt, die mit ihren eigenen Methoden in einer von Zombies beherrschten Welt überleben. Kritik zum Film


Falls hier Eurer Meinung nach ein extrem lustiger oder blutiger Zombiefilm fehlt, dann erhebt euch von den Toten und schreibt Kommentare./pp





Kommentare

Datum:20.09.2011
Tags:Top Zombie Filme, Beste Zombie Action, George A. Romero, Dead, Zombiefilme